Besuch Bürgermeister Menke bei Indulor in Ankum

Besuch Bürgermeister Menke bei Indulor in Ankum

Hidden Champion mit starken Wurzeln in Ankum: Indulor investiert in Bramsche-Hesepe – Bürgermeister Klaus Menke und Samtgemeindebürgermeister Michael Wernke begleiten Werksbesuch

 

Ankum/Bramsche. Ein starkes Signal für die Region: Die Indulor Chemie GmbH investiert mehr als 30 Millionen Euro in ihren Produktionsstandort in Bramsche-Hesepe. Beim Werksbesuch machten sich neben Anna Kebschull und dem WIGOS-Geschäftsführer Peter Vahrenkamp auch Ankums Bürgermeister Klaus Menke sowie Samtgemeindebürgermeister Michael Wernke ein Bild von den geplanten Erweiterungen.

Aus Sicht der Gemeinde Ankum ist die Entwicklung von besonderer Bedeutung: Die Firmenzentrale des international tätigen Familienunternehmens befindet sich seit Jahrzehnten in Ankum. Die Investitionen in Hesepe stärken somit nicht nur den Produktionsstandort, sondern das gesamte Unternehmensgefüge – und damit auch den Hauptsitz in Ankum.

Indulor hat sich seit seiner Gründung 1978 vom kleinen Betrieb zu einem weltweit führenden Anbieter im Bereich makromolekulare Chemie entwickelt. Das Portfolio umfasst rund 300 Produkte, darunter Emulsionslösungen, Massepolymerisate und optische Aufheller. Diese kommen unter anderem in der Druckfarben- und Lackindustrie, in der Bauchemie sowie in der Textil- und Papierveredelung zum Einsatz. Neben der Zentrale in Ankum und der Produktion in Bramsche-Hesepe unterhält das Unternehmen weitere Standorte in Deutschland, den USA sowie internationale Beteiligungen und Handelsniederlassungen.

Im Gespräch mit Firmengründer Erwin Fengler und Geschäftsführer Thomas Fengler wurde deutlich, wie stark das Unternehmen auf Eigenentwicklung und Innovationskraft setzt. „Alles, was wir heute weltweit vertreiben, haben wir selbst entwickelt oder entscheidend weiterentwickelt“, betonte der Gründer. Indulor zählt zu den führenden europäischen Herstellern von Bindemitteln und Additiven im Verpackungsdruck und ist in Europa Marktführer bei optischen Aufhellern für die Papierindustrie.

Bürgermeister Klaus Menke unterstrich die Bedeutung des Unternehmens für Ankum: „Indulor ist ein Aushängeschild für unseren Standort. Dass ein weltweit agierendes Unternehmen seine Zentrale in Ankum hat und von hier aus internationale Märkte steuert, erfüllt uns mit Stolz. Die nun geplanten Investitionen zeigen, dass das Unternehmen langfristig auf die Region setzt.“

Auch Samtgemeindebürgermeister Michael Wernke hob die enge Verbundenheit hervor: „Die erfolgreiche Nachfolgeregelung innerhalb der Familie Fengler und das klare Bekenntnis zur Region sind starke Signale. Wachstum und Innovation hier vor Ort sichern Arbeitsplätze und Wertschöpfung in unserer Samtgemeinde.“

Am Standort Hesepe entstehen derzeit unter anderem eine erweiterte Rohstoff- und Verladehalle, eine Halle für Leergebinde sowie ein neues Technikum. Zudem ist eine automatische Lkw-Annahme geplant. Der größte Schritt ist die geplante Produktionserweiterung im Umfang von rund 20 Millionen Euro, mit der die Kapazitäten verdoppelt werden sollen.

Die Gemeinde Ankum begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich. Als Sitz der Unternehmenszentrale profitiert sie unmittelbar von der strategischen Weiterentwicklung und der internationalen Ausrichtung des Familienunternehmens. Die Investitionen stärken die Wettbewerbsfähigkeit, schaffen Perspektiven für Fachkräfte und unterstreichen die Attraktivität der Region insgesamt.

Bild und Quelle: Landkreis Osnabrück