02.09.2025, Kiel/Ankum. Es ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für die digitale Zukunft des
Landkreises Osnabrück: Die GVG Glasfaser hat ihren eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau
im Kreis heute erfolgreich abgeschlossen.
Mit der Grundschule der Gemeinde Ankum nahmen Landrätin Anna Kebschull, Dr. Dominik
Mayer vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen,
Ortsbürgermeister Klaus Menke und GVG-Geschäftsführer (CEO) Thorsten Fellmann heute
den letzten Glasfaseranschluss offiziell in Betrieb und feierten gemeinsam den bislang
erreichten Stand des Glasfaserausbaus im Landkreis Osnabrück.
Geförderter und eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau Hand in Hand
Die GVG Glasfaser hat mit ihrer Marke teranet diverse Kommunen im Landkreis Osnabrück mit
der besten digitalen Infrastruktur – reiner Glasfaser (fibre to the home – FTTH) –
eigenwirtschaftlich erschlossen. Hinzu kommt der geförderte Glasfaserausbau durch den
Landkreis.
Dabei erfolgt der Glasfaserausbau partnerschaftlich Hand in Hand: Der Kreis und die
Unternehmensgruppe GVG Glasfaser arbeiten synergetisch zusammen. Hierzu haben beide
Partner auch einen entsprechenden Kooperationsvertrag geschlossen.
Während der Landkreis Osnabrück die zukunftssichere Glasfaser mit seiner eigenen
Breitbandinfrastrukturgesellschaft TELKOS und finanzieller Unterstützung durch die Bundes
und Landesförderung Breitband in die besonders schlecht versorgten „weißen Flecken“ bringt,
hat die GVG Glasfaser eigenwirtschaftlich – also ohne Inanspruchnahme öffentlicher
Fördermittel – bereits besser versorgte „schwarze Flecken“ erschlossen. Dabei hat die GVG Gruppe
nicht nur das Komplettpaket aus Vermarktung, Bau und Netzbetrieb in den schwarzen
Flecken übernommen, sondern ebenso die Vermarktung und den anschließenden Netzbetrieb
in den durch den Landkreis ausgebauten weißen Flecken.
Daneben werden einige im Zuge des Weiße-Flecken-Ausbaus errichtete Netzkomponenten
beim Schwarze-Flecken-Ausbau (gegen Entgelt) mitgenutzt, so dass Kosten- und
Effizienzvorteile für beide Seiten entstehen.
So profitiert der Landkreis vom Ausbau mit reiner, zukunftssicherer Glasfaser
Im Landkreis Osnabrück bringt die kreiseigene Infrastrukturgesellschaft TELKOS Glasfaser in
bislang schlecht versorgte Gebiete aller 34 Städte und Gemeinden des Kreises. In diesen
„weißen Flecken“ betreibt die GVG Glasfaser das Netz. Mit der GVG-Marke teranet stehen im
Anschluss allen durch die TELKOS angebundenen rund 18.000 Haushalten und Unternehmen
leistungsfähige und preisgünstige Glasfaserprodukte zur Verfügung.
Hinzu kommen fast 8.500 Haushalte und Unternehmen in den Kommunen Ankum, Hilter am
Teutoburger Wald, Merzen, Nortrup und Voltlage, die die GVG Glasfaser im Rahmen ihres
eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbaus an ultraschnelle Glasfaser angebunden hat. Hierfür
hat das Kieler Unternehmen über 100 Kilometer Glasfaser unter den Straßen und Gehwegen
des Kreises verlegt und drei lokale Technikzentralen (Points of Presence – „PoPs“) aufgestellt.
„Der Glasfaserausbau ist besonders für den ländlichen Raum zukunftsweisend. Wir engagieren
uns daher mit erheblichen finanziellen und personellen Ressourcen beim geförderten
Glasfaserausbau in den bisher unterversorgten Gebieten. Mit der GVG Glasfaser haben wir
einen zuverlässigen und innovativen Partner an unserer Seite, mit dessen Hilfe wir den
geförderten Glasfaserausbau optimal voranbringen und damit die digitale Zukunft unseres
Landkreises sicherstellen“, unterstreicht Osnabrücks Landrätin Anna Kebschull.
GVG-Chef: Wollen auch in puncto graue Flecken Partner des Landkreises bleiben
GVG-Geschäftsführer Thorsten Fellmann kündigte anlässlich der heutigen Inbetriebnahme
offiziell an, dass die GVG Glasfaser auch bei der Erschließung der so genannten „grauen
Flecken“ – dies sind mit mindestens 30 MBit/s, aber weniger als 200 MBit/s (symmetrisch)
bzw. 500 MBit/s (im Download) abgedeckte Gebiete – verlässlicher Partner des Kreises
bleiben wolle: „Gemeinsam mit dem Landkreis wollen wir die Region möglichst flächendeckend
mit zukunftssicheren Gigabit-Glasfaser-Anschlüssen versorgen. Wir beteiligen uns bereits
aktiv an der entsprechenden Ausschreibung.“
Glückwünsche aus dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium
Referatsleiter Dr. Dominik Mayer vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium hatte
Glückwünsche von Minister Grant Hendrik Tonne im Gepäck: „Ich gratuliere dem Landkreis
Osnabrück und der GVG Glasfaser zu dieser fruchtbaren Kooperation, bei der es ausschließlich
Gewinner gibt. Die enge Verzahnung zwischen Wirtschaft und öffentlicher Hand beim
wichtigen Thema Glasfaserausbau bringt das Land Niedersachsen – und ganz Deutschland –
in puncto Digitalisierung entscheidend voran.“
Das Land Niedersachsen hatte mit der GVG Glasfaser, die in Niedersachsen mit ihren Marken
nordischnet und teranet aktiv ist, im April vergangenen Jahres eine Kooperationsvereinbarung
über den weiteren Ausbau der Glasfasernetze in Niedersachsen geschlossen. Ziel der
Vereinbarung ist es, den Glasfaserausbau in Niedersachsen durch optimale
Rahmenbedingungen weiter zu beschleunigen – unter anderem mit synergetischen
Ausbaumodellen wie dem zwischen Landkreis Osnabrück und GVG-Unternehmensgruppe.
GVG Glasfaser treibt den Glasfaserausbau weiter engagiert voran
Thorsten Fellmann, CEO der GVG-Gruppe, ist stolz auf die bereits erreichten Meilensteine –
und kündigt weitere Anstrengungen in puncto Glasfaserausbau an: „Wir werden auch weiterhin
alles daransetzen, Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit ultraschnellen
und preisgünstigen Glasfaseranschlüssen unserer Marken nordischnet und teranet an die
digitale Zukunft anzuschließen.“
Ab 2026 will die GVG Glasfaser mit weiteren rein eigenwirtschaftlich finanzierten
Glasfaserausbauprojekten starten. Auf diese Weise will die Unternehmensgruppe weiter
kontinuierlich und nachhaltig wachsen. Natürlich wird die GVG ihr besonderes Augenmerk
auch künftig auf die konsequente Fertigstellung ihrer laufenden Projekte legen.
Über die Unternehmensgruppe GVG Glasfaser
Die GVG Glasfaser GmbH plant, baut und betreibt Glasfasernetze und versorgt Privathaushalte sowie Geschäftskunden mit
reinen Glasfaseranschlüssen (FTTH). Anspruch des 2014 in Kiel gegründeten Unternehmens ist es, Kommunen im gesamten
Bundesgebiet an die beste digitale Infrastruktur – reine Glasfaser – anzuschließen. Der Fokus liegt insbesondere auf der
Verbesserung der Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Die GVG Glasfaser agiert dabei einerseits als Partner von
Kommunen und Zweckverbänden, andererseits auch sehr erfolgreich als FTTH-Spezialist im eigenwirtschaftlichen Ausbau.
Mit ihrer regionalen Marke nordischnet und ihrer bundesweiten Marke teranet versorgt die GVG Privat- und
Geschäftskundinnen und -kunden zuverlässig mit hochleistungsfähigem Internet, Telefonie sowie Fernsehen mit Bandbreiten
von aktuell bis zu 1 GBit/s symmetrisch. Mittlerweile ist die GVG in über 260 Kommunen aktiv und bietet mehr als 150.000
Haushalten und Unternehmen einen ultraschnellen Glasfaseranschluss. Damit ist sie einer der führenden deutschen
Telekommunikationsanbieter in puncto echte Glasfaseranschlüsse.
Pressekontakt GVG Glasfaser
Marc Kessler
Leiter Unternehmenskommunikation & Public Affairs
Tel.: 0431 / 58099-274
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